Die GAPS Ernährung

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Eine Ernährungsweise, bei der sich alles um die Darmgesundheit dreht, ist die GAPS Diät – also eine Diät, die nur sekundär den Gewichtsverlust im Blick hat. Statt dessen soll die gezielte Ernährungsumstellung den Verdauungstrakt regenerieren. Die Begleiterscheinungen können phänomenal sein, denn die Bedeutung des Darms für die Gesundheit wird vielfach unterschätzt.

GAPS – worum geht es bei der GAPS Diät?

Der Darm ist wesentlich mehr als nur eine Art Entsorgungssystem für Abfallstoffe. Fehlfunktionen, entstanden durch falsche Lebensweise und Ernährung, führen zu körperlichen und psychischen Störungen. Umgekehrt kann ein gesunder Darm die Symptome von teils schweren Erkrankungen deutlich lindern. Das Spektrum der Beeinträchtigungen, die ihren Ursprung zumindest teilweise im Darmtrakt haben, ist breit und umfasst nach Meinung der Entwicklerin der GAPS-Diät:

  • Reizdarm
  • Neurodermitis
  • Konzentrationsstörungen
  • Allergien
  • Asthma
  • Zu hoher Cholesterinspiegel
  • Blutdruck-Störungen
  • Depressionen

Will man einen gesunden Geist mit einem gesunden Körper ins Gleichgewicht bringen, ist der Darm dabei der wichtigste Ansatzpunkt.

GAPS-Diät: Der Darm im Fokus

Forscher räumen dem Darm inzwischen einen erheblichen Wert ein – vielfach wird vom „Bauchgehirn“ gesprochen. Und tatsächlich weist der Darm mehr als hundert Millionen hochleistungsfähiger Nervenzellen auf, die über eigene „Datenautobahnen“ miteinander, aber auch mit dem Gehirn verbunden sind.

Erstaunlicherweise ist das Nervensystem des Darms wesentlich effizienter als das Rückenmark – das muss es auch sein, denn die Nervenzellen des sogenannten „enterischen“ Systems sind auch hinsichtlich ihrer Typen und Funktionen ähnlich komplex wie die des Gehirns. Auch sie verständigen sich über sogenannte Botenstoffe und verfügen damit gewissermaßen über „betriebsinterne Chatgruppen“.

Von enormer Wichtigkeit für das Immunsystem sind überdies die menschlichen Untermieter, nämlich die Bakterien der Darmflora. Der weitaus größte Teil der Immunreaktionen wird aus dem Darm heraus gesteuert – das berühmte „Bauchgefühl“ ist also eine Realität. Die „guten“ Bakterien unterstützt die GAPS Ernährung.

GAPS Diät: Die Unterschiede zu anderen Ernährungsformen

Bei der GAPS Diät geht es um die Heilung des Darms – und zwar in mehreren Phasen. Als besonders wichtig wird die Einführungsphase angesehen. Während dieser Zeit nehmen Probanden lediglich selbst gekochte, milde Suppen zu sich, außerdem ausgewählte probiotische Lebensmittel und Tees. Dies soll die Darmschleimhaut heilen.

Nach Angaben von Verfechtern der GAPS Diät kann es während dieser Einführungsphase zu Durchfällen kommen. Erst wenn diese abklingen, können schrittweise Gemüse hinzugefügt werden.  Wie lange die Phasen dauern, hängt unter anderem davon ab, wie individuelle Anwender*innen auf die Umstellung ansprechen. Lässt man die Einführungsphase hinter sich, werden neben Gemüsen graduell vor allem fermentierte Lebensmittel in den Speiseplan eingebaut, auf Stärke und Zucker oder industrielle Lebensmittel hingegen komplett verzichtet. Das sollte man, um den gewünschten gesundheitlichen Erfolg zu erzielen, dann schon eine Weile durchhalten – empfohlen sind mindestens zwei Jahre! Belohnt wird man durch eine grundlegende Entgiftung und ein deutlich gesteigertes Wohlbefinden.

GAPS-Diät: Welche Lebensmittel können verwendet werden?

Ist die Startphase der GAPS Diät erst einmal überstanden, ist vieles erlaubt, was gesund und lecker ist. Hausgemachte Suppen, probiotischer Joghurt und Kräutertee bleiben weiterhin Teil des Ernährungsplans. Hinzu kommen:

  • Bio-Gemüse
  • Obst in Bio-Qualität
  • Fleisch und Fisch
  • Fermentierte Lebensmittel
  • Bio-Eier

Ein No-Go sind Weizen und Zucker. Doch das bedeutet nicht, dass man nun auf Brote, Pizza und Süßes verzichten muss. Mehl wird auch aus Nüssen, Kastanien und Kürbissen hergestellt und kann mit etwas Übung gut verarbeitet werden, gesüßt wird mit dem Pflanzenpulver Stevia oder mit Honig. So werden die schädigenden Auswirkungen des Klebeeiweißes Gluten und industriell hergestellten Zuckers vermieden. Wer sich glutenfrei ernährt, wird viele gewohnte Verfahren in der GAPS Diät wiederfinden.

Fazit zur GAPS-Diät: Mehr Wohlbefinden & Energie aus der Ernährung

Die GAPS Diät soll, wie andere Ernährungsumstellungen auch, langfristig schlank machen. Doch die äußeren Auswirkungen sind nebensächlich neben dem gesundheitlichen Mehrwert. Eine zugegebenermaßen rigorose Einführungsphase gönnt dem geschädigten Darm Ruhe und aktiviert dessen Selbstheilungskräfte. Darf man anschließend wieder zugreifen, lassen sich – unter Verzicht auf Zucker und Weizen – auch mit GAPS herzhafte und süße Speisen zaubern, vieles davon sogar im Instant Pot. Durchhaltevermögen sollte man mitbringen, damit sich GAPS wirklich lohnt – doch wer unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Neurodermitis, Depressionen oder Allergien leidet, kann durch eine derartige Ernährungsumstellung die eigene Lebensqualität möglicherweise erheblich verbessern.

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